Ein bärenstarkes Immunsystem braucht Fieber nicht zu fürchten

Teddy Bär mit Fieberthermometer

Fieber kommt erst dann zustande, wenn das Immunsystem des Körpers nicht zu hundert Prozent funktioniert. Die körpereigene Abwehr ist geschwächt und sorgt dafür, dass Erreger die normalerweise abgewehrt werden, in den Körper eindringen können. Bekommt man trotz eines guten Immunsystems mal Fieber, so wird der Körper normalerweise schnell und leicht damit fertig und es kommt zu keinen Folgeerkrankungen.

Spätestens wenn man ein paar Mal hintereinander krank gewesen ist, kommt irgendwann der Schluss darauf, dass mit dem Immunsystem etwas nicht stimmt. Wer nun schlau ist, informiert sich darüber was dabei hilft, die körpereigene Abwehr zu verbessern. Hierzu gehören viele Dinge, die man immer wieder von Experten zu hören bekommt: Viel Trinken, gesund ernähren und genügend Bewegung. Nicht ohne Grund verfolgen diese Ratschläge jeden, der schonmal krank war und sich Tipps in Büchern, beim Arzt oder im Internet geholt hat. Der Körper besteht zu 80 Prozent aus Wasser. Dieses Wasser wird für viele wichtige Funktionen benötigt und muss regelmäßig aufgefüllt werden. Wird nicht genügend Wasser getrunken, kommt es igendwann zu Mangelerscheinungen. Was viele nicht wissen: Wenn man schon Durst hat, ist dies schon ein Zeichen dafür, dass der Wasserhaushalt des Körpers schon längst nicht mehr ausreicht. Das Durstgefühl wird erst produziert, wenn eigentlich schon längst hätte getrunken werden müssen. Deshalb ist es wichtig, dass man auch ohne Durstgefühl genug trinkt, mindestens 1,5 Liter am Tag.

Hilfreich kann es zum Beispiel sein, sich diese Menge in Wassergläser aufzuteilen. Sechs Gläser Wasser am Tag wirken schon gar nicht mehr so viel wie eine große 1,5 Liter Flasche. Warum eine gesunde Ernährung wichtig ist, ist fast selbsterklärend – wer seinem Körper alle nötigen Nährstoffe zuführt und genügend Vitamine, Mineralien und Spurenelemente konsumiert, der sorgt normalerweise für einen idealen Zustand des Immunsystems. Besonders gut für das Immunsystem sind zum Beispiel Lebensmittel wie Karotten, Tomaten, Brokkoli, Knoblauch, Pilze und Spinat. Unnötige Fette können dann durch genügend Bewegung ausgeglichen werden, dadurch bleibt der Körper fit, die Durchblutung wird verbessert und an der frischen Luft wird das Gute-Laune-Hormon Serotonin produziert. Leider haben viele Menschen jedoch einfach nicht genügend Zeit für Sport, sei es durch den Job, die Kinder oder verschiedene Freizeitaktivitäten.

Wenn man dennoch sein Immunsystem schützen möchte, kann man sich immunsystemstärkende Mittel aus der Apotheke besorgen. Mit den sogenannten Immunstimulanzien kann man sein Immunsystem unterstützen, hierbei handelt es sich meist um pflanzliche Präparate wie zum Beispiel das Extrakt des Roten Sonnenhutes oder des Lebensbaumes (Ginkgotabletten). Immunstimulanzien sollten am besten vorbeugend eingenommen werden. Auch Enzympräparate, die pflanzliche Enzyme wie etwa Bromelain oder Papain oder auch tierische Enzyme wie die Stoffe Chymotrypsin, Trypsin oder Pankreatin enthalten, sind gut für das Immunsystem.

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