Wenn es im Körper heiß hergeht

Fieber-Vitamine

Von Fieber spricht man, wenn die Köpertemperatur höher ist als die durchschnittliche Normaltempertatur des Körpers. Durchschnittlich beträgt die Körpertemperatur eines Menschen morgens um die 36° Celsius. Im Laufe des Tages kann die Temperatur um etwa 1° Celsius variieren. Wenn Frauen ihren Eisprung haben, steigt die Körpertemperatur in dieser Zeit um 0,5° Celsius. Fieber unterstützt die körpereigene Immunabwehr und ist eine Reaktion auf äußere Einflüsse wie zum Beispiel Infektionen.

Wie entsteht Fieber?

Die Temperatur des Körpers wird vom Hypothalamus gesteuert, einem Teil des Gehirns. Dieser erhöht die Temperatur bei Fieber. Die Ursachen dafür können unterschiedlich sein: Erhöhte Stoffwechselaktivität, Infektionen durch Viren, Bakterien oder Parasiten, körperliche Überanstrengung oder extremer Flüssigkeitsverlust können eine Rolle spielen. Beim Pfeifferschen Drüsenfieber ist z. B. das Epstein-Barr-Virus dafür verantwortlich. In diesem Fall jedoch kann das Fieber bei chronischem Verlauf wochen- und monatelang anhalten. Auch ein Hitzschlag, Autoimmunerkrankungen oder bestimmte Medikamente können Fieber auslösen. Möglich ist dieses Symptom auch, wenn eine Operation stattgefunden hat und sich der Körper noch in der Heilungsphase befindet.

Begleiterscheinungen

Wer Fieber hat, leidet meist auch unter verschiedenen Begleiterscheinungen. Typisch sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und ein Benommenheitsgefühl. Der Körper fühlt sich geschwächt, braucht viel Ruhe, Schlaf und Entspannung. Es können Schüttelfrost und Frösteln, Hitzewallungen mit starker Schweißbildung und Glieder- sowie Gelenkschmerzen auftreten. Möglich sind auch Herzrasen, eine flache Atmung, gerötete Haut und trockene Schleimhäute.

Behandlung

Die Therapie richtet sich nach der Ursache für das Fieber. Bei Temperaturen über 39° Celsius wird der Arzt wahrscheinlich fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol verschreiben. Liegt eine bakterielle Infektion vor, muss ein Antibiotikum eingenommen werden. Der Patient sollte darauf achten, sich möglichst zu schonen, im Bett zu bleiben und viel zu trinken, da durch das Fieber viel Flüssigkeit verloren geht. Aber auch die richtige Ernährung ist wichtig, da der Körper alle Nährstoffe braucht, um wieder gesund zu werden. Obst und Gemüse bieten sich an, da sie viele das Immunsystem stärkende Vitamine enthalten. Teilweise ist auch die Einnahme von vitaminhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln, wie es sie auf www.vitalingo.com/de gibt, sinnvoll. Ansonsten sind Kartoffeln, Quark, Reis oder Pudding hilfreich. Die Kartoffeln können auch roh gepresst und dann auf Stirn und Brust gelegt werden, das soll das Fieber senken. Tees aus Holunderblüten, Lindenblüten oder Pfefferminze sollen wohltuend wirken, genauso wie warme Milch mit Honig und heiße Vollbäder.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *