Fieber als Reaktion auf Infektionen

bakterien

Etwa 36° Celsius ist die normale Körpertemperatur eines jeden Menschen, der sich keine Infektion zugezogen hat. Zwar variiert sie ebenso von Mensch zu Mensch wie von Tageszeit zu Tageszeit, größere Abweichungen über 1° Celsius sind allerdings die Ausnahme. Erhöht der Körper die eigene Temperatur, spricht man von Fieber. Fieber ist allerdings per se keine Krankheit, sondern eine nützliche Funktion des eigenen Immunsystems, die allerdings auch schnell gefährlich werden kann.

Infektionen werden mit Hitze ausgetrieben

Infektionen erreichen einen Körper meist vermittelt über Bakterien oder Viren – egal ob einfache Erkältung oder schwieriges Krankheitsbild. Der Körper bemerkt die “Eindringlinge” und setzt als Abwehrreaktion die Temperatur hoch, so dass es Bakterien und Viren schwieriger haben, sich auszubreiten. Außerdem bedeutet eine erhöhte Körpertemperatur auch eine geförderte Durchblutung und einen aktiveren Stoffwechsel – alles Faktoren, die wir zwar im Endeffekt als Schwächung wahrnehmen, aber eine Ausbreitung der Infektion deutlich erschweren. Doch der Körper hat noch weitere Tricks gegen aggressive Angreifer auf Lager. Erst jüngst entdeckten Forscher zum Beispiel das Protein “GcMAF“, das ausgeschrieben “Gc-Makrophagen-Aktivierungsfaktor” bedeutet. Dieses Protein weist die körpereigenen Immunhelfer, die Makrophagen, dazu an, “Schädlinge” im Körper zu suchen und gegebenenfalls zu töten. Eine sogenannte GcMAF-Immuntherapie baut auf dieser Grundlage auf und soll bereits erfolgreich bei Infektionen und gegen Viren und Krebszellen eingesetzt worden sein. Mehr Informationen zu GcMAF auf cosomed.com.

Dem Körper helfen, sich selbst zu helfen

Wird das Fieber als Reaktion auf eine Infektion im Körper zu groß (>39° Celsius), muss ein Arzt aufgesucht werden. Dieser verschreibt daraufhin fiebersenkende Mittel und gegebenenfalls ein Antibiotikum, dass bei einer bakteriellen Infektion die Fortpflanzung der gefährlichen Bakterien eindämmen soll. Viele Menschen sind vor allem in den letzten Jahren immer skeptischer gegenüber Antibiotika geworden, nicht zuletzt, da immer wieder davon die Rede ist, wie der Körper nach langer Einnahme von Antibiotika langsam eine Resistenz aufbaut. Neuere Methoden – wie die GcMAF-Immuntherapie – stecken zwar forschungsseitig noch in den Kinderschuhen, bauen aber auf einem fortgeschrittenem Grundverständnis unseres Körpers auf: Durch gezielt eingesetzte “Trigger” im Körper können Prozesse ausgelöst werden, die letztendlich dazu führen, dass die bereits im Körper vorhandene Immunabwehr in Gang gesetzt wird. So hilft man dem Körper, sich selbst zu helfen und umgeht problematische Nebenwirkungen oder komplexe Begleiterscheinungen von synthetischen Medikamenten.

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