Fieber bei Bronchitis

Fieber als Symptom einer Bronchitis

Die Bronchitis gilt als eine der häufigsten Erkrankungen des menschlichen Organismus. Die Erkältungskrankheit, die durch Viren oder Bakterien verursacht wird, tritt vor allem im Frühjahr und in den Herbstmonaten auf und dauert meist zehn Tage an.

Akute & chronische Bronchitis

Grundsätzlich wird zwischen einer akuten und einer chronischen Bronchitis unterschieden.

Die akute Bronchitis gehört zu den häufigsten Erkältungskrankheiten, die vorzugsweise in der kalten Jahreszeit auftritt. Studien haben gezeigt, dass Erwachsene bis zu dreimal im Jahr an einer akuten Bronchitis erkranken. Hierbei sind die Bronchien, die so genannten Luftwege der Lunge, entzündet, die in der Folge vermehrt Schleim produzieren. In der Regel dauert die Erkrankung kaum länger als zehn Tage an und heilt ohne weitere Nebenwirkungen vollständig aus.

Neben der akuten Bronchitis gibt es noch die chronische Bronchitis, deren Ursachen jedoch nicht virenbedingt sind. Als chronische Bronchitis werden meist die Folgen von Tabakrauch und Umweltbelastungen, wie zum Beispiel feuchtkaltes Wetter und Staub, bezeichnet, die im Alter die Symptome einer Bronchitis aufweisen.

Ursachen einer Bronchitis

Als Ursachen einer akuten Bronchitis gelten meist Viren, wobei auch Bakterien verantwortlich sein können. Die Erreger werden entweder durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Häufige persönliche Gespräche, ein einfaches Händeschütteln, das Berühren von kontaminierten Türgriffen oder Einkaufswagen reichen, um sich mit den Viren anzustecken und eine akute Bronchitis auszulösen. Häufiges Händewaschen ist vor allem in der kälteren Jahreszeit zu empfehlen, um eine Übertragung schon vorab zu vermeiden. Personen, die an Orten mit einer erhöhten Ansammlung von Menschen arbeiten, sind besonders betroffen.

Zu den bekanntesten Viren gehören die Influenzaviren, die auch bei einer herkömmlichen Grippe ursächlich sind. Bakterien sind kaum für eine akute Bronchitis verantwortlich und können eher bei älteren oder virusgeschwächten Menschen eine Erkrankung hervorrufen. Bestimmte Reizstoffe, wie Zigarettenrauch, Staub, feuchtes und kaltes Wetter, begünstigen eine Infektion. Die Webseite www.homepharma.de enthält diesbezüglich weitere interessante Informationen, die für Patienten hilfreich sind.

Symptome und Anzeichen einer Bronchitis

Eine akute Bronchitis geht mit einer vermehrten Schleimbildung einher, die sich durch einen schmerzhaften Hustenreiz bemerkbar macht. In den häufigsten Fällen tritt ein weißlich-schleimiger oder gelblicher Auswurf auf. Aufgrund des Hustens kommen Schmerzen im Brustbein hinzu, der von rasselnden Atemgeräuschen begleitet wird. Hohes Fieber ist in den ersten Tagen der Erkrankung nicht selten und eine äußerst unangenehme Begleiterscheinung. Wenn Atemnot oder blutiger Auswurf erscheinen, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen. Der Patient fühlt sich in der Regel sehr matt, müde und verschnupft. Man spricht auch häufig von so genannten Gliederschmerzen, da der gesamte Organismus betroffen ist.

Ein Arzt wird nicht nur die Lungengeräusche überprüfen und genauestens nach dem Beschwerdebild fragen, sondern gegebenenfalls auch ein Röntgenbild anfordern, um eine Lungenentzündung auszuschließen. Er wird den Patienten auf jeden Fall krankschreiben, damit dieser keine weiteren Personen infiziert. Der Husten ist bei einer akuten Bronchitis besonders hartnäckig. Meist geht er in einen trockenen Husten über, wobei der Patient ständig das Gefühl hat, sich räuspern zu müssen. Der Auswurf tritt besonders in der Endphase der Erkrankung auf, da sich die Lungen reinigen und die Giftstoffe aus dem Körper bringen. In den seltensten Fällen greifen Bakterien die durch Viren geschwächten Bronchien an, sodass eine Lungenentzündung entsteht.

Überanstrengungen oder Sport sollten bei einer akuten Bronchitis unbedingt vermieden werden, da die Gefahr einer Herzmuskelentzündung besteht. Antibiotika werden vor allem Patienten verabreicht, deren Virusinfektion von einer bakteriellen Infektion begleitet wird. In der Regel verschreiben Ärzte jedoch fiebersenkende und hustenstillende Mittel, die den lästigen Hustenreiz mildern und zu einem ruhigeren Schlaf beitragen sollen. Ebenso hilfreich sind schleimlösende Substanzen, um den Abtransport des Lungensekrets zu beschleunigen und zu erleichtern.

Bildnachweis: © Vera Kuttelvaserova – Fotolia.com

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *