Dem Fieber auf den Zahn fühlen

Fieber kann auch von den Zähnen kommen

Körperkerntemperaturen, die über den Normalwert zwischen 36,3 °C und 37,4 °C liegend hinausgehen, heißen bis 38 °C subfebrile Temperatur. Die Staffelung leichtes, mäßiges, hohes und sehr hohes Fieber deckt Körpertemperaturen von 38,1 °C bis 42,5 °C ab. Bei längerem Bestehen von sehr hohem Fieber besteht Lebensgefahr.

Wenn auch Fieber bei Rheuma, Tumoren und Arzneimittelunverträglichkeiten vorkommt, so sind doch am häufigsten Infektionskrankheiten ursächlich. Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze dringen in den Körper ein und vermehren sich dort; es folgt eine erhöhte Wärmeproduktion als ein Teil der Abwehrreaktion des Organismus. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass bei Infektionskrankheiten mit begleitendem Fieber und Schmerzen Arztbesuche unerlässlich sind:

  • Hautausschlag und Hautrötung – Masern, Scharlach, Röteln, Windpocken
  • Infektionen im Bereich der Brust – Lungenentzündung, Bronchitis, Herzbeutel- und Herzmuskelentzündung
  • Infektionen im Bereich des Leibes – Harnweginfekt, Appendizitis, Eileiter- und Eierstockentzündung, Gallenblasenentzündung, Hepatitis
  • Infektionen im Bereich von Kopf und Hals – Grippe, Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Hirnhautentzündung
  • Infektionen im Bereich der Zähne – Parodontitis, Ostitis

Vom Karies zum Fieber

Zahnkaries steht am Beginn der Infektionskrankheiten im Bereich der Zähne und des Zahnhalteapparat mit Begleiterscheinungen wie Fieber und heftigen Schmerzen. Bei ungenügender Hygiene im Mundraum behaften Speisereste die Zähne und die Zahnzwischenräume. Die Zähne besiedelnde Bakterien bauen vor allem Kohlenhydrate ab; die daraus folgende Säureeinwirkung führt zur Erweichung des harten Zahnschmelzes. Der wird dann für die Bakterien durchgängig, so dass sich der Krankheitsprozess unter dem Zahnschmelz ausbreiten kann. Die Folgen einer fortschreitenden, unbehandelten Zahnkaries sind neben der Zerstörung der Zähne die Zahnmarkentzündung.

Bei bereits bestehender Pulpitis ist eine Wurzelbehandlung der betroffenen Zähne nötig. Aus dem Zerfall des Zahnmarks infolge einer Pulpitis kann eine akute oder chronische apikale Parodontitis resultieren. Das ist eine eitrige Entzündung in der Umgebung der Wurzelspitze. Weitere Komplikationen sind Wurzelhautentzündungen, Wurzelgranulome und Fistelbildungen. Dies äußert sich in heftig pochenden Schmerzen, die sich beim Aufeinanderbeißen der Zähne verschlimmern. Derartige odontogene Infektionen greifen unbehandelt auch den Kieferknochen an und haben eine Vereiterung und Entzündung des Knochens (Ostitis) mit Symptomen wie verschlechterten Allgemeinzustand und Fieber zur Folge.

Vorbeugend wird eine sorgfältige Mund- und Zahnpflege empfohlen, außerdem vitamin- und mineralsalzreiche Kost, gutes Kauen und regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen. Wer sich jetzt noch schnell auf die Suche nach einem guten Zahnarzt machen muss, der wird auf www.die-zahnarztempfehlung.com bestimmt fündig.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *