Wie entstehen Fieberträume?

Gerade Kinder haben Fieberträume

Fieberträume können bei hohem Fieber auftreten. Dann ist der Schlaf so gestört, dass man Träume hat, die so fantastisch sind, wie man sie in gesundem Zustand nicht bekommen würde.

Wen treffen Fieberträume am ehesten?

Die Fieberträume können vor allem bei Kindern gefährlich werden und bei ihnen Krampfanfälle auslösen. Da ist es wichtig, das Fieber schnellstmöglich zu senken. Manche Menschen beschreiben, dass sie auch noch viele Jahre später, selbst, wenn sie bereits erwachsen sind, bei Fieber die gleichen fantastischen Fieberträume wie im Kindesalter erleben. Besonders Kinder neigen eher dazu, Fieber zu bekommen. So dass auch sie eher diese Träume haben.

Spezielles zu Fieberträumen

Hohes Fieber kann die Sinne beeinträchtigen und sogar für Halluzinationen sorgen. In diesem Zustand kommt es relativ oft vor, dass der Betroffene solche Träume entwickelt. Man nennt diesen Zustand auch ein Fieberdelir. Wenn man nur eine erhöhte Temperatur hat, kommt es nicht zu solchen Träumen. Bei wirklich hohem Fieber allerdings kann es vermehrt dazu kommen, dass man, ohne es wirklich zu merken, in eine Art Schlaf versinkt. Dabei kommt es dann zu diesen sehr realistischen, aber meistens eher beängstigenden Träumen. Betroffene berichten davon, dass sie sich sogar noch nach Jahrzehnten an diese Träume erinnern können, weil sie so real und eindrucksvoll waren.

Können diese Träume gefährlich werden?

Fieberträume können dem Menschen insofern gefährlich werden, als dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Betroffenen sich im Halbschlaf verletzen, herum laufen wie Menschen, die schlafwandeln und sich dabei in alle möglichen Gefahren bringen. Oder aber das Fieber an sich bringt den Betroffenen in einen gefährlichen Zustand, wenn man es kaum noch senken kann, weil es so immens hoch ist. Das kommt allerdings nicht so oft vor.

Was sind es für Träume?

Die Träume selber haben meistens einen für den Träumenden schlimme Inhalte. So schrecken diese Menschen meistens panisch im Bett hoch, können sich häufig auch schon direkt nicht mehr genau daran erinnern, was sie geträumt haben, nur dass sie es haben. Meistens sind die Betroffenen Schweißgebadet, was natürlich auch an dem Fieber liegt. Aber sie sind in der Regel noch eine ganze Weile nach dem Hochschrecken in einem Zustand, in dem sie sich nicht sicher sind, ob sie nun weiter und immer noch träumen, oder ob sie schon wach und orientiert sind. Das ist ebenfalls noch ein Merkmal für Fieberträume.

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